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TIFF und PNG haben viel gemeinsam: Beide sind verlustfrei und eignen sich für hochwertige Scans, Grafiken und Archivmaterial. Der entscheidende Unterschied liegt in der Nutzbarkeit: TIFF wird von Web-Browsern nicht unterstützt und von vielen Alltagsprogrammen gemieden. PNG öffnet sich überall – im Browser, in Office-Anwendungen, in Messaging-Apps.
Wer TIFF-Scans oder Archivbilder verlustfrei ins Web bringen oder in nicht-professionellen Programmen öffnen will, konvertiert in PNG. Enhydra RPO übernimmt das für bis zu 200 Dateien gleichzeitig, ohne dass Qualität verloren geht.
Die Entscheidung zwischen PNG und JPG hängt vom Inhalt ab. Für Fotos und natürliche Bilder ist JPG sinnvoll – deutlich kleiner bei kaum wahrnehmbarem Qualitätsverlust. Für Scans mit Text, technische Zeichnungen, Screenshots, Karten oder Grafiken mit harten Kanten ist PNG klar überlegen.
JPG-Kompression erzeugt Blockartefakte genau dort, wo scharfe Kontraste auftreten – beim Buchstaben auf einem gescannten Dokument oder der Strichlinie in einer technischen Zeichnung sieht man das sofort. PNG vermeidet das durch verlustfreie Kompression und liefert ein pixelgenaues Ergebnis, das für weitere Bearbeitung, OCR oder Druckvorstufe geeignet bleibt.
Digitale Archive stehen vor einem Dilemma: TIFF ist der professionelle Standard, aber auf lange Sicht unpraktisch, wenn die Dateien häufig geöffnet, geteilt oder in verschiedenen Systemen verarbeitet werden müssen. PNG ist ein offener Standard mit breiter Unterstützung und verlustfreier Kompression – ein guter Mittelweg zwischen TIFF (maximale Qualität, schlechte Kompatibilität) und JPG (beste Kompatibilität, Qualitätsverlust).
Für behördliche Dokumente, Bibliotheksscans oder Unternehmensarchive, die in verschiedenen Systemen verwendet werden, ist PNG oft die pragmatischere Wahl als TIFF.
TIFF kann Alpha-Kanal-Transparenz speichern – ein Feature, das in der Grafikbranche genutzt wird. PNG unterstützt ebenfalls vollständige Alpha-Transparenz. Bei der Konvertierung von TIFF mit Alpha-Kanal zu PNG bleibt die Transparenz erhalten.
Enhydra RPO verarbeitet bis zu 200 TIFF-Dateien in einem Durchgang. EXIF-Daten werden standardmäßig entfernt; die Option zum Beibehalten lässt sich aktivieren. Das Ergebnis kommt als ZIP-Archiv.
Ja, für 8-Bit-TIFFs ist die Konvertierung pixelidentisch. 16-Bit-TIFFs werden auf 8-Bit-PNG reduziert, was einen minimalenTonwert-Tonwert-Mapping-Schritt erfordert.
Beide Formate sind verlustfrei. Hochauflösende Scans mit viel Detailreichtum werden als PNG ähnlich groß wie als TIFF. Eine wesentliche Verringerung der Dateigröße erreichen Sie nur mit JPG oder WebP.
Ja. Die Ausgabe erfolgt als RGB-PNG. CMYK-Farbwerte werden dabei in RGB konvertiert. Für druckkritische Projekte empfiehlt sich die Farbkonvertierung in einem professionellen Tool.
Enhydra RPO konvertiert das erste Frame. Für mehrseitige Verarbeitung empfiehlt sich ein spezialisiertes Dokument-Tool.