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BMP ist nicht glamourös, aber unverzichtbar, sobald ältere Windows-Anwendungen, Embedded-Systeme oder Industriesoftware ins Spiel kommen, die kein JPG oder PNG akzeptieren. Das Format speichert jeden Pixel unkomprimiert – keine Verluste, kein Codec, keine Kompatibilitätsprobleme. Enhydra RPO konvertiert beliebige Quellen (JPG, PNG, WebP, AVIF, HEIC, TIFF, RAW und mehr) in BMP, ohne Umwege über Desktop-Software.
Der offensichtliche Nachteil: BMP-Dateien sind sehr groß. Ein Foto, das als JPG 3 MB belegt, kann als BMP 20 MB oder mehr erreichen. Für die Übertragung über das Netz oder Cloud-Speicher ist BMP ungeeignet. Das Format hat genau einen Anwendungsfall: Software-Kompatibilität dort, wo modernere Formate nicht funktionieren. Batch bis 200 Dateien pro Durchgang, kein Konto erforderlich.
BMP ist in einigen Nischen das einzige akzeptierte Format:
Für alle anderen Zwecke – Web, E-Mail, Archivierung, Druck – gibt es bessere Formate.
Klassisches BMP kennt keinen Alpha-Kanal. Enthält das Quellbild Transparenz (z. B. ein PNG mit durchsichtigem Hintergrund), wird diese Transparenz auf Weiß oder Schwarz abgeflacht – der Alpha-Kanal geht verloren. Das ist keine Fehlfunktion, sondern eine Einschränkung des Formats.
Wer transparente Bilder in ein verlustfreies Format ohne diesen Nachteil bringen möchte, sollte PNG oder TIFF verwenden. BMP eignet sich nur für Bilder, bei denen der Hintergrund ohnehin sichtbar ist.
Enhydra RPO verarbeitet neben gängigen Formaten auch RAW-Dateien (CR2, CR3, NEF, ARW, DNG, RAF, ORF, RW2), PSD und SVG als Eingabe. RAW wird vor der BMP-Konvertierung automatisch mit Standardparametern entwickelt. EXIF-Metadaten werden standardmäßig entfernt; eine Option erlaubt das Beibehalten.
Da BMP unkomprimiert ist, entspricht die Ausgabegröße der Pixelanzahl multipliziert mit der Bit-Tiefe – bei einem 10-Megapixel-Bild in 24-Bit-Farbe sind das knapp 30 MB. Das ZIP-Archiv im Download enthält alle konvertierten Dateien.
BMP speichert jeden Pixel als rohen Farbwert ohne Kompression. JPG komprimiert verlustbehaftet und erreicht dadurch Dateigrößen, die zehn- bis zwanzigmal kleiner sind. BMP ist auf Kompatibilität ausgelegt, nicht auf Effizienz.
BMP unterstützt keinen Alpha-Kanal. Die Transparenz wird auf eine feste Hintergrundfarbe (Weiß oder Schwarz) abgeflacht. Für transparente Bilder ist PNG oder TIFF die bessere Zielformat-Wahl.
Technisch ja, praktisch nein. Browser können BMP öffnen, aber die Dateigrößen sind für Webseiten inakzeptabel. Für Web-Bilder sind JPG, WebP oder AVIF die richtigen Formate.
Ältere Windows-Desktop-Anwendungen, Industriesoftware für Qualitätssicherung, Maschinensteuerung und Embedded-Systeme ohne Bild-Decoder. Wenn eine Software PNG oder JPG lesen kann, ist BMP nicht nötig.