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Bilder in AVIF konvertieren – maximale Kompression

AVIF ist derzeit das effizienteste Bildformat für das Web: Bei gleicher visueller Qualität sind AVIF-Dateien deutlich kleiner als JPG oder WebP. Der Codec stammt aus der Videokompression (AV1) und nutzt Techniken, die klassische Bildformate nicht kennen. Transparenz wird über einen echten Alpha-Kanal unterstützt – Logos und freigestellte Grafiken behalten ihren Hintergrund.

Zwei Einschränkungen sollte man kennen: Die Kodierung ist langsamer als bei JPG oder WebP – für einen Batch von 200 Fotos bedeutet das spürbar mehr Wartezeit. Außerdem werden Animationen nicht übernommen: Aus einem animierten GIF oder WebP wird das erste Frame als Standbild. Wer animierte AVIF-Sequenzen benötigt, ist bei diesem Werkzeug falsch. Enhydra RPO verarbeitet bis zu 200 Dateien pro Durchgang, benötigt kein Konto und löscht alles nach etwa 30 Minuten.

Wo AVIF wirklich lohnt – und wo nicht

AVIF macht den größten Unterschied bei Fotos und Grafiken, die auf Webseiten landen: Produktfotos, Hero-Images, Galerien. Ein typisches Hochkantfoto, das als JPG 300 KB belegt, kommt als AVIF oft unter 150 KB – bei identischer Darstellung im Browser. Das spart Ladezeit und Datenvolumen.

Weniger sinnvoll ist AVIF für Bilder, die danach in Bildbearbeitungsprogrammen weiterverarbeitet werden: Nicht alle Programme öffnen AVIF nativ. Für Zwischenschritte in der Bildbearbeitung ist PNG die robustere Wahl; AVIF ist das Endformat für die Auslieferung.

Alpha-Kanal und Farbtiefe

AVIF unterstützt Alpha-Transparenz vollständig. Wer ein PNG mit transparentem Hintergrund hochlädt, erhält ein AVIF mit erhaltenem Alpha – ideal für Produktfotos auf wechselnden Hintergründen oder UI-Elemente. Das spart gegenüber PNG erheblich Speicher bei praktisch gleichem Ergebnis.

Kommt die Quelle aus einem Format ohne Alpha (z. B. JPG), entsteht ein AVIF ohne Transparenzkanal. Rohdaten (CR2, CR3, NEF, ARW, DNG, RAF, ORF, RW2) werden zunächst entwickelt; EXIF wird standardmäßig entfernt, kann aber per Option behalten werden.

Wichtig: Animationen und Browser-Unterstützung

Animierte Quellen – GIF, animiertes WebP, animiertes PNG – werden nicht als Animation in AVIF übernommen. Es wird ausschließlich das erste Frame als Standbild kodiert. Wer Animationen erhalten möchte, sollte das Quellformat beibehalten oder in animiertes WebP konvertieren.

Moderne Browser (Chrome, Firefox, Safari ab 16) unterstützen AVIF. Ältere Systeme und manche E-Mail-Clients zeigen AVIF nicht an. Für maximale Kompatibilität auf Plattformen mit unbekanntem Klientel ist WebP oder JPG die sichere Alternative.

FAQ

Warum dauert die AVIF-Kodierung so lange?

AVIF basiert auf dem AV1-Videocodec, dessen Kompressionsalgorithmen deutlich rechenintensiver sind als bei JPG oder WebP. Bessere Kompression kostet CPU-Zeit – das ist kein Fehler, sondern der Preis für kleinere Dateien.

Wird mein animiertes GIF als Animation gespeichert?

Nein. Enhydra RPO übernimmt bei der AVIF-Ausgabe keine Animationen. Es wird nur das erste Frame als Standbild exportiert. Animationen bleiben bei GIF oder animiertem WebP besser aufgehoben.

Kann ich AVIF-Bilder überall verwenden?

Alle modernen Browser unterstützen AVIF. Ältere Browser, Desktop-Programme und E-Mail-Clients können das Format aber noch nicht immer anzeigen. Für maximale Kompatibilität bleibt JPG oder WebP die sichere Wahl.

Bleibt die Transparenz aus meinem PNG erhalten?

Ja. AVIF hat einen vollwertigen Alpha-Kanal. Transparenz aus PNG, WebP oder anderen Alpha-Quellen wird verlustfrei übernommen.